design and innovation

Symmetrie. Neu interpretiert.

Es war die Glanzzeit des Neobarock, als das Architektenduo Fellner & Helmer 1899 das Grazer Opernhaus plante. Erfahren waren beide Herren zweifelsohne, immerhin war die Oper Graz der 30. Theaterbau ihrer Karriere. Eines eint aber beinahe alle ihrer Werke: das Streben nach Symmetrie, nach Ordnung, wenn auch auf verspielte Art.
Das Jahresvorschauheft 2013/2014 setzt genau diese mehr als hundert Jahre alte Praxis in Szene. Symmetrien werden entdeckt, zerlegt und neu zusammengesetzt. Im Experiment entstehen Mandalas und kaleidoskopartige Spiegelungen, sie lassen die architektonischen Details des Prunkbaus in neuem Licht erstrahlen. Und so finden sich die Werke der Saison im richtigen Rahmen – inmitten der unzähligen Facetten der Oper Graz, die allesamt eine wichtige Rolle spielen.